Das Goetheanum ist eine Architektur-Ikone des frühen 20. Jahrhunderts. Sie beherbergt einen Theatersaal für 1.000 Menschen und befindet sich in einer weitläufigen Parkanlage vor den Toren Basels. Hier wird diesen Sommer zum 100. mal Goethes Faust aufgeführt, mit einem 100köpfigen Team aus allen Theatergewerken und der Eurythmie.

Preise

Gesamtkarte Kategorie III: 240 CHF
Studierende/SchülerInnen/Junge Menschen: CHF 110

Einzelkarten Kategorie III: 140 CHF
Studierende/SchülerInnen: CHF 55

Weitere Preise

Pauschalangebote für Gruppen und Schulklassen
auf Anfrage:
buehne@goetheanum.ch

10.–12. Juli

Mit Rahmenprogramm für junge Menschen bis 30 Jahren:(Parallelprogramm siehe darunter)

Freitag 10. Juli

11 Uhr Begrüßung und
Künstlerischer Workshop
mit dem Faust-Regisseuren

12.30 Uhr Pause

14 Uhr ‹Der Pakt mit dem Bösen –
Bei Faust? Bei uns?› Einleitung
von Philipp Reubke und Gespräch

16.30 Uhr Faust 1

18.30 Uhr Abendpause

20 Uhr Faust 1 Fortsetzung

ca. 21.40 Uhr Ende

Samstag 11. Juli

9.30 Uhr ‹Führt Technik zwingend zu Zerstörung? Ist lebensfördernde Technik möglich?› Einleitung und
Gespräche mit Nathaniel Williams

11.15 Uhr Podium mit dem Regie-Team. Moderation Stefan Hasler

12.30 Uhr Pause

Faust 2
15 Uhr Akt I

16 Uhr Kaffeepause

17 Uhr Akt II

18 Uhr Abendpause

19.30 Uhr Akt III

Ab 20.30 Uhr Sommer-
abend am Goetheanum
mit Volkstanz

Sonntag 12. Juli

9.30 Uhr ‹Faust führt Krieg –
Was zeigt uns das Stück? Und
wie ist Frieden möglich?› Einleitung und Gespräch mit Gerald Häfner

11 Uhr Akt IV

11.45 Uhr Kaffeepause

12.15 Uhr Akt V

ca. 13.30 Uhr Ende

10.–12. Juli

WIRTSCHAFT UND ZUKUNFT –
FAUST UND UNTERNEHMERTUM

Rahmenprogramm mit der Sektion für Sozialwissenschaften (in Kooperation mit der World Goetheanum Association) 

Faust ist das Drama unserer Zeit. In großen, eigentlich überzeitlichen Bildern verhandelt Goethe hier die Fragen nach Leben und Tod, Schuld und Verantwortung, Gut und Böse, Schicksal und Freiheit, ebenso wie die großen politischen, ökonomischen und sozialen Fragen unserer Zeit – mehr Stoff zum Denken, Erleben und Sprechen gibt es kaum.

Das Rahmenprogramm ‹Wirtschaft und Zukunft - Faust & Unternehmertum› startet mit einem Beitrag von Gerald Häfner ‹Auf freiem Grund mit freiem Volke stehen› zu den im Faust angesprochenen drängenden Themen Eigentum, Frieden, Krieg, Macht und Freiheit. Dem intensiven Austausch unter den TeilnehmerInnen zu den aufgeworfenen und mitgebrachten Fragen folgt zum Abschluss ein offenes Podiumsgespräch zwischen UnternehmerInnen und StudentenInnen zu der Frage: Welche Qualitäten braucht es in Betrieben, damit diese zukunftsoffen handeln und junge Menschen mit ihren Anliegen und Fähigkeiten ihren Raum bekommen? 

Gerald Häfner und Andrea Valdinoci

Freitag 10. Juli

11 Uhr Begrüßung und
Künstlerischer Workshop
mit dem Faust-Regisseuren

12.30 Uhr Pause

14 Uhr ‹Der Pakt mit dem Bösen –
Bei Faust? Bei uns?› Einleitung
von Philipp Reubke und Gespräch

16.30 Uhr Faust 1

18.30 Uhr Abendpause

20 Uhr Faust 1 Fortsetzung

ca. 21.40 Uhr Ende

Samstag 11. Juli

9.30 Uhr ‹Führt Technik zwingend zu Zerstörung? Ist lebensfördernde Technik möglich?› Einleitung und
Gespräche mit Nathaniel Williams

11.15 Uhr Podium mit dem Regie-Team. Moderation Stefan Hasler

12.30 Uhr Pause

Faust 2
15 Uhr Akt I

16 Uhr Kaffeepause

17 Uhr Akt II

18 Uhr Abendpause

19.30 Uhr Akt III

Ab 20.30 Uhr Sommer-
abend am Goetheanum
mit Volkstanz

Sonntag 12. Juli

9.30 Uhr ‹Faust führt Krieg –
Was zeigt uns das Stück? Und
wie ist Frieden möglich?› Einleitung
und Gespräch mit Gerald Häfner

11 Uhr Akt IV

11.45 Uhr Kaffeepause

12.15 Uhr Akt V

ca. 13.30 Uhr Ende

17.–19. Juli

‹IN DEINEM NICHTS
HOFF ICH DAS ALL ZU FINDEN›

Rahmenprogramm mit Martina Maria Sam, Ariane Eichenberg und Christiane Haid (Sektionen für Schöne Wissenschaften und für Bildende Künste)

Faust ist eine gewaltige Natur und auch ein gewaltsamer Mensch. In ihm sind alle Tiefen und Untiefen des modernen Menschen vereinigt. Er ist immer rastlos, unbefriedigt in jedem Augenblick. Erst nach seinem Tod wird er Ruhe erlangen, wenn sein Unsterbliches höheren Regionen zugeführt wird. An Faust zeigt sich kein linearer Aufstieg, sondern ein Hindurcharbeiten durch immer tiefere Daseins- und höhere Erkenntnisstufen zugleich. Gerade das macht die Faust-Figur zu einem wahrhaftigen Bild für den zukünftigen Menschen: nicht nur aufgrund der strebenden Natur seines Ichs, sondern aufgrund dessen, dass das Streben nach der Weltsubstanz und der Substanz des Ich an den allertiefsten Abgrund, an das Böse geknüpft ist – bis zum Schluss.

Das Rahmenprogramm widmet sich der Frage nach dem wahren Menschsein in seiner Verbindung mit dem Bösen. Es richtet sich an alle, die Goethes Drama in seiner sprachlichen Schönheit und inhaltlichen Tiefe begegnen wollen.

Freitag 17. Juli

15 Uhr Vortrag von
Martina Maria Sam:
‹Der Mensch, der den Menschen
verloren hat? – Faust als Wahrbild
des modernen Menschen.›

16.30 Uhr Faust 1

18.30 Uhr Abendpause

20 Uhr Faust 1 Fortsetzung

ca. 21.40 Uhr Ende

Samstag 18. Juli

9.30 Uhr Vortrag von Ariane Eichenberg: ‹Künstliche und poetische Zeugung. Homunculus und Euphorion.›

10.30 Pause

11 .15 Uhr Podiumsgespräch
mit Regie-Team · Moderation: Wolfgang Held

12.30 Uhr Pause


Faust 2

15 Uhr Akt I

16 Uhr Kaffeepause

17 Uhr Akt II

18 Uhr Abendpause

19.30 Uhr Akt III

Ab 20.30 Uhr Sommerabend
am Goetheanum

Sonntag 19. Juli

9.30–10.30  Uhr Vortrag von Christiane Haid: ‹Fausts Erlösung. Die Rolle des Bösen – Gegenbild ‹heiligster Verwandlungskräfte››

10.30 Pause

11 Uhr Akt IV

11.45 Uhr Kaffeepause

12.15 Uhr Akt V

ca. 13.30 Uhr Ende

25.–26. Juli

Faust 1+2 in zwei Tagen

Samstag 25. Juli

14.30 Uhr Einführung
mit Wolfgang Held

16 Uhr Faust 1

18.15 Uhr Abendpause

19.15 Uhr Faust 1 Fortsetzung

21 Uhr Sommerabend am Goetheanum

Sonntag 26. Juli

Faust 2
9.30 Uhr Akt I

10.40 Uhr Pause

11.15 Uhr Akt II

12.20 Uhr Mittagspause

14 Uhr Akt III

15.10 Uhr Kaffeepause

15.40 Uhr Akt IV

16.30 Uhr Kaffeepause

17.15 Uhr Akt V

ca. 18.15 Uhr Ende

Leicht im Spiel,
reich in der Sprache,
voll in der Erzählung

Die Geschichte von Gretchen und Faust erleben und so dem Leben selbst in die Karten schauen! Mit Mephisto und Helena die Kräfte des Seins erfahren und dem Echo in der Seele lauschen. Wo Goethe von Engeln, Teufeln und Naturgeistern erzählt, in Paläste, Krieg, tiefste Nacht entführt, da machen Schauspiel und Eurythmie zusammen diese Wesen des Lichts und Schattens lebendig.

Die Inszenierung von Andrea Pfaehler und Rafael Tavares zeigt, was uns Menschen menschlich macht: die Unruhe, das All zu stürmen, den Mut, die Hand des Teufels nicht zu scheuen, und das Herz, die Suche nach Schönheit und Liebe nie aufzugeben. Goethe wirft Faust in alle Wirrnisse der Neuzeit, auf einen Weg zum Licht über den Tod hinaus.

Die erfolgreiche Inszenierung vom Oktober 2025 bringen wir 2026 wieder und neu auf die Bühne. Wir freuen uns auf den Theatersommer am Goetheanum, mit Ihnen!

Ihr Faust-Ensemble